Sonntag , November 27 2022

Schulz,Uwe

Name: Schulz,Uwe

Verein: TSV Chemie Premnitz

Funktion: Trainer

SaisonVereinSpiele
2007/2008TSV Chemie Premnitz
Uwe Schulz (* 6. Dezember 1960 in Staaken) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.
Mit dem Fußballspielen begann er bei der BSG Chemie Brieselang. Während seiner Zeit bei der Nationalen Volksarmee spielte er beim FC Vorwärts Frankfurt (Oder). Hier konnte er sich schnell in der DDR-Oberliga etablieren und spielte sogar sieben mal im UEFA-Cup, u.a. gegen Nottingham Forest und den SV Werder Bremen. 1987 wechselte er innerhalb der DDR-Oberliga zu Stahl Brandenburg und wurde auch hier sofort Leistungsträger. Nach vier Jahren wurde er – gegen seinen Willen – an den FC Rot-Weiß Erfurt verkauft. Mit den Erfurtern spielte er in der 2. Bundesliga, und konnte gegen den FC Groningen und Ajax Amsterdam sogar vier weitere UEFA-Cup-Spiele bestreiten. Gegen Ajax Amsterdam war er unter den Torschützen. In Erfurt spielte er zwei Jahre lang, bevor es ihn zurück ins Havelland zog. Nach Engagements beim FSV Optik Rathenow, SV Rot-Weiß Kyritz und Brandenburger SC Süd 05 landete er 1998 wieder bei Stahl Brandenburg. Am Quenz ließ er seine Karriere ausklingen, sie endete nach drei Jahren im Juni 2001.
Anschließend wurde Uwe Schulz Trainer. Zunächst übernahm er die Verbandsliga-Reserve des SV Babelsberg 03, bevor er 2003 wieder zum FC Stahl Brandenburg zurückkehrte. Erst als Co-Trainer unter Winfried Kräuter, ab der Saison 2003/04 als Cheftrainer. Nachdem er im Frühjahr 2005 nach Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidenten Andreas Beier zurückgetreten war, wurde er nach Neuwahlen wenig später Co-Trainer des neuen Coaches Eckart Märzke. Dieses Amt hatte er auch in der Saison 2006/07, unter seinem alten Vereinskameraden aus Frankfurter und Babelsberger Tagen, Ingo Nachtigall, inne. Ab der Spielzeit 2007/08 ist er Trainer beim TSV Chemie Premnitz.
Uwe Schulz ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

Interview mit dem neuem Trainer Uwe Schulz(geführt von Herrn Peter Kaiser) 

Die Landesklasse-Mannschaft des TSV Chemie Premnitz startet mit ihrem neuen Trainer Uwe Schulz und einigen neuen Spielern in die Saison 2007/08. Über den Stand der Vorbereitung sowie Ziele der Mannschaft sprach TSV-Pressesprecher Peter Kaiser mit Uwe Schulz.

Was bewog Sie, das Angebot aus Premnitz, dort die 1. Mannschaft zu trainieren, anzunehmen?

Schulz: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung kam das Angebot vom TSV Chemie Premnitz gelegen. Die guten Trainingsbedingungen, die Arbeit mit einer jungen Mannschaft, zum Teil noch A-Junioren-Spieler, hat mich sehr gereizt und letztendlich hat der TSV auf Grund seiner Tradition einen guten Namen.

Welche Bedingungen fanden Sie in Premnitz vor?

Schulz: Ein sportlich sehr gut organisiertes Umfeld, gute Trainigsbedingungen sowie einen großen Kader mit talentierten und hoch motivierten Spielern. Das Altersgefüge passt denke ich gut zusammen.

Die ersten Trainigseinheiten und ein erster Test sind absolviert. Wie sind Ihre Eindrücke von Ihrer Mannschaft?

Schulz: Bisher habe ich einen sehr guten Eindruck bekommen. Junge und erfahrene Akteure pflegen einen guten Umgang miteinander. Aus dem A-Juniorenbereich stehen einige hoffnungsvolle Talente zur Verfügung, die an der Seite so erfahrener Akteure wie Christian Fehlberg, Lars Posorski oder Mario Rotter, um nur einige zu nennen, sicher ihren Weg machen werden. Zuvor wartet aber noch viel Arbeit in allen Bereichen auf alle Beteiligten. Positiv ist die große Aufgeschlossenheit gegenüber den neuen Trainingsmethoden.

Beim TSV Chemie Premnitz steht man offenbar vor einem größeren personellen Umbruch. Verdiente Akteure wie Block, Heinrich, Ecke usw. stehen nicht mehr zur Verfügung. Wie wollen Sie diesen Substanzverlust auffangen?

Schulz: Das ist im Fußball nichts Ungewöhnliches. Es gilt nun die Kräfte zu bündeln, jungen Spielern die Möglichkeit und das Vertrauen geben, die entsprechenden Positionen auszufüllen. Das ist mitunter ein langer Weg, aber mit engagierter Trainingsbeteiligung ist alles möglich und man wird irgendwann die Früchte ernten.

Welche Ziele streben Sie mit der Mannschaft kurz- und langfristig an?

Schulz: Wie Sie richtig feststellten, befinden wir uns in einem Generationswechsel. Erstes Ziel muss es sein, seinen Platz in der Landesklasse zu finden. Ich denke, es ist durchaus möglich, sich im oberen Tabellenbereich zu profilieren. Es darf aber auch niemand enttäuscht sein, wenn es mal nicht so läuft. Rückschläge sind einzuplanen, dürfen uns nur nicht aus der Bahn werfen. Langfristig muss es für einen Verein wie den TSV Chemie Premnitz das Ziel sein, den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen. Die Chancen, die Grundlagen dafür jetzt zu legen, sind vorhanden.

Der Punktspielauftakt am 25.August hat es in sich. Am 1. Spieltag kommt Lehnin nach Premnitz, dann muss unsere Mannschaft zum Brandenburger SC Süd 05 II und am 3. Spieltag steht bereits das brisante Derby gegen den BSC Rathenow auf dem Programm. Was kann man realistisch gesehen von Ihrer Mannschaft erwarten?

Schulz: Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird sich zeigen, wo wir stehen. Voraussetzung ist, die Spieler bleiben weitestgehend vom Verletzungspech verschont und die Neuzugänge fügen sich gut in das Mannschaftsbild ein. Dann haben wir gute Chancen, eine Spitzenposition in der Landesklasse West zu belegen.

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